Dilemma hoch tausend

September 29, 2014 | / | 14 Comments

Nein, es geht nicht um das iPhone 6. Der Hype ist groß, so wie immer wenn Apple sein neues Baby bzw. Flaggschiff auf den Markt gebracht hat. Zum Schmunzeln brachten mich auch die Nachrichten von Samsung, dass sie ihr neues Flaggschiff - das Note 4 - im Verkauf nun vorziehen wollen, nachdem das neue iPhone erschienen ist. Man möchte ja sein Produkt noch auf den Markt bringen, bevor er durch das iPhone vollkommen gesättigt ist (Wirtschaftsstudium lässt grüßen :b). Irgendwie witzig wie die ganze (Technik-)Welt auf dem Kopf steht und das nur wegen des neuen iPhones, oder? Ich gebe zu, dass ich ziemlich technikaffin bin. Mich interessieren die technischen Neuheiten schon sehr und wann immer ich vor dem Kauf eines neues Handys, Computers etc. stehe, verbringe ich Stunden und Tage damit, mich richtig in die Materie einzulesen. Ich liebe es auch, darüber mit Freunden zu reden und zu diskutieren. Irgendwie ulkig, oder? Vielleicht kommt meine Affinität zur Technik ja von meinen asiatischen Genen oder so... Wer weiß ;)

Nun denn, in der letzten Woche habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Begleiter gemacht. Mein iPhone 4S hat mir zwei Jahre lang gute Dienste geleistet. Ich finde es zwar immer noch schön und funktionieren tut es auch noch ganz wunderbar, aber irgendwie brauche ich nun ein Gerät, was besser an meine Bedürfnisse angepasst ist. Ein größeres Display und leistungsstärkerer Akku wären schön und wünschenswert. Auch wenn ich ein kleiner Apple-Fan bin, so soll es dieses Mal doch kein Apfelgerät mehr werden. Ich finde das iPhone einfach viel zu teuer und momentan habe ich andere Prioritäten, in die ich mein Geld investieren würde als in ein überteuertes Spielzeug. Also was nun?
Android fällt für mich raus. Bei dem kleinen, grünen Androiden und mir ist es einfach keine Liebe. Ich habe es schon öfters mit dem kleinen, grünen Androiden versucht, aber der Funke zwischen uns wollte einfach nicht überspringen. Nach mehreren gescheiterten Versuchen (ein Nexus und HTC mussten dran glauben) habe ich es endgültig aufgegeben. Momentan ganz groß im Rennen sind die Lumina Windows Phones bei mir. Ich habe mir jetzt das Lumina meines Bruders geliehen und probiere es jetzt für ein paar Wochen aus. Ich muss ja wissen, ob mir das fremde Betriebssystem liegt. Wenn ja, werde ich mir Ende des Jahres das windos'sche Flaggschiff holen, wenn nicht, dann bleibe ich einfach bei meinem treuen 4S :)

Ihr seht, es ist ein ganz großes Dilemma. Der Smartphone-Dschungel bietet einem so viele Möglichkeiten, da weiß man gar nicht, wohin man schauen soll! Aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen?
Wie schaut's bei euch so aus? Habt ihr ein Smartphone oder Betriebssystem auf das ihr "schwört"? Was würdet ihr mir empfehlen?

soulbottles - Save water!

September 20, 2014 | / | 10 Comments

Umweltschutz - Das allererste Mal habe ich mich im zarten Grundschulalter mit dem Thema beschäftigt. Ich glaube, hätte uns damals unsere Grundschullehrerin, die einfach die beste Grundschulklassenlehrerin aller Zeiten ist, nicht an das Thema herangeführt, dann wäre ich heute weitaus weniger umweltbewusst. - Wenn überhaupt! Wir hatten damals ein kleines Heftchen - selbstverständlich aus Altpapier und mit dem Blauen Engel zertifiziert - über das Thema Umweltschutz, wo alles Wissenswerte drin stand. Von Umweltverschmutzung bis hin zu Energiesparen, vieles wurde in meinem zu der Zeit Lieblingsheft thematisiert. Ich war richtig begeistert und als ich mit dem Thema ein zweites Mal in der 6. Klasse im Politikunterricht konfrontiert wurde, flammte meine Begeisterung ein weiteres Mal auf. Sie hält auch bis heute noch an. Ich bin zwar kein Aktivist oder Ähnliches, aber privat achte ich selber schon darauf, dass ich in einigen Punkten umweltfreundlich lebe und handle. Ich trenne meinen Müll, benutze beim Einkaufen Stoffbeutel etc.

Ein großer Punkt beim Themaumweltschutz ist Wasser. Wasserverschmutzung halte ich für eine der schlimmsten "Umweltsünden" und auch Wasserverschwendung finde ich ganz schrecklich. Man denke doch nur einmal an all die Menschen, die nicht genug Wasser haben, denen der Zugang zu frischem und vor allem sauberem (Trink-)Wasser fehlt. Daher kaufe ich nicht nur Wasser, was aufwendig bearbeitet und abgefüllt wurde, sondern trinke auch ab und an einmal Kraneberger (so nennt man bei uns das Leitungswasser). Das löscht den Durst genauso gut und ist wesentlich umweltfreundlicher, da es keinen riesigen Produktionsprozess von Plastikflaschen bedarf.

Hier bei uns im Ruhrgebiet ist das Thema Wasser auch recht groß. Ich glaube, ich liege gar nicht so falsch, wenn ich sage, dass unser Ruhrgebiet für seine wohlriechende, saubere (Achtung, Ironie!) Emscher bekannt ist. Nein, unser Emscher war wirklich nicht das Schönste, was man sich hier in der Gegend angucken konnte. Ja, ich rede mit Absicht in der Vergangenheitsform, denn schon seit einiger Zeit gibt es rundum die Emscher ein riesiges Projekt: die Renaturierung der Emscher. In Dortmund ist sie bereits abgeschlossen und dort ist die gute Emscher bereits wieder sauber und schön. Es können sogar wieder Fischer und andere Lebewesen dort leben! Auch in Gelsenkirchen, meiner Heimatstadt, ist man gut dabei und ich bin schon ganz gespannt, wie es ist, wenn das Großprojekt irgendwann abgeschlossen ist :)

Wie steht ihr zum Thema Umweltschutz? Interessiert ihr euch dafür oder ist es euch eher egal?


bottle*: soulbottles

Lazy Sundays


Wer kennt sie nicht? Diese wundervollen Sonntage, wo man einfach nur zu Hause ist, faulenzt und die Seele baumeln lässt. Ein bisschen hat der Sonntag ja etwas von der Ruhe vor dem Sturm. Denn am Montag fängt das Alltagsdrama mit Schule, Uni und Arbeit wieder an, aber davon möchte man sich den Sonntag erst einmal nicht vermiesen lassen. Die bösen Gedanken kommen meistens ja doch erst gegen Abend... ;)

Ich für meinen Teil verbringe den Sonntag am liebsten daheim. Den ganzen Tag ungeschminkt und in gemütlicher "zu Hause-Kleidung" verbringen, das ist einfach das Beste! Seit meinem erneuten Umzug (sobald alles ganz fertig ist, bekommt ihr auch Bilder von meinem neuen Heim zu sehen) befindet sich auch ein feiner Bade- bzw. Morgenmantel in meinem Repertoire, in dem sich ganz wunderbar der Sonntag verbringen lässt. Er ist so schön kuschelig weich, da brauche ich schon fast keine Decke mehr zum Schlafen!

Ich gestehe auch, dass ich den Großteil meines Sonntags auch gerne im Internet verbringe. Ich beantworte Kommentare, hinterlasse Kommentare und lese die Beiträge meiner liebsten Blogger. Youtube ist natürlich auch ein beliebter Zeitvertreib an solchen Tagen. Seit meinem Umzug habe ich aber kein Internet zu Hause und muss mich daher anders arrangieren. Blogs lese ich momentan mit meinem - gefühlt - dauerhaft gedrosselten mobilen Internet, weswegen ich weniger aktiv bin als sonst. Youtube möchte natürlich überhaupt nicht laden und daher habe ich andere Beschäftigungen gefunden, die durch das Internet in letzter Zeit meistens zu kurz gekommen sind: L E S E N .
Ich habe als Kind unheimlich viel gelesen, aber mit dem Alter hat dieses Hobby traurigerweise abgenommen. Jetzt - so ohne schnelles Internet - verbringe ich meine Zeit mit Zeitschriften und Büchern und finde es toll! Und wisst ihr, was mir aufgefallen ist? Ich kann viel besser (ein)schlafen, wenn ich vor dem Schlafengehen nicht am Handy hänge, sondern etwas auf Papier gedrucktem lese! Ulkig oder nicht?! :D

Wie verbringt ihr euren Sonntag immer so? Was tragt ihr daheim und was sind eure liebsten Beschäftigungen? Lasst es mich wissen!

PS: Ich möchte mich an dieser Stelle auch dafür entschuldigen, dass ihr momentan seltener von mir hört, aber ohne Internet ist Bloggen eben etwas schwer. Aber ich bemühe mich, dass ihr wenigstens einmal die Woche etwas zu lesen bekommt. Versprochen!


bath robe: Sister Surprise

Letters to somebody #2


Erst letztens dachte ich noch, wie "schnell" ich die Sache verarbeitet hatte. Ich war selber von mir überrascht und erschrocken zugleich. Ich hatte wieder zurück in meinen Alltag gefunden. Wenn ich mit Leuten unterwegs bin, kann ich auch wieder lachen. Lachen so wie schon immer und so wie früher. In diesen Momenten ist es auch ein wirklich aufrichtiges Lachen. Ich dachte, ich hätte das Schlimmste überstanden. Ich dachte, ich wäre vorerst darüber hinweg. Ich dachte, dass der Schmerz erst einmal gelindert ist.

Doch anscheinend habe ich mich geirrt. Gewaltig.

Gestern habe ich noch einmal alles revue passieren lassen. Seit zwei Monaten habe ich nicht mehr über uns gesprochen und als ich es dann gestern im Vertrauen tat, war alles plötzlich wieder so frisch. Die Lücke, die momentan das Einzige ist, was mich noch an dich erinnert, was ich noch von dir habe, ist noch da. Ich war ein Narr, zu denken, dass sie vielleicht etwas kleiner geworden sei. Sie ist noch genauso groß, klaffend und schmerzhaft wie vorher. Es hat sich nichts geändert. Der Gedanke an uns treibt mir schon die Tränen in die Augen. Wenn ich von uns erzähle, stockt meine Stimme und ich muss mitten im Satz abbrechen.

Du fehlst mir sehr. Ich vermisse uns. Ich hoffe, wir sind bald wieder zurück.