Goofy goes surfing

May 21, 2014 | / /

Nein, mit Goofy meine ich Disneys Goofy sondern mich selbst. Wieso? Das erfahrt ihr weiter unten im Post ;) Wie bereits in einem meiner letzten Posts erwähnt, waren Anne und ich auf Fuerteventura surfen und weil wir einfach die coolste Surfschule der Welt hatten, komme ich nicht drum herum auch über die wunderbare und einzig wahre Shockwave Surfschool zu schreiben!

Da auf Fuerteventura und auch in der Umgebung El Cotillos der Surfsport sehr beliebt und auch richtig gelebt wird, gab es bei uns in der Nähe mehr als genug Surfschulen. In so ziemlich jedem Restaurant waren Flyer ausgelegt und wenn man durch das Örtchen geschlendert ist, hat man auf dem Weg mindestens zwei oder drei Surfschulen gesehen. Direkt neben unserer Anlage war auch eine Surfschule und wir hatten schon geplant, dort wegen Surfstunden anzufragen. An dem Morgen, wo wir uns zur Surfschule aufmachen wollten, trafen wir aber unsere Apartmentnachbarin, die uns ganz begeistert von der Shockwave Surfschool erzählte und uns auch überzeugte. Also gingen wir stattdessen zu Francesca und Damiano und meldeten uns dort für einen 1-tägigen Kurs an. Die Preise der Surfschule findet ihr auf deren Internetseite hier. Anne und ich haben also jede 50€ für unseren 4-stündigen Kurs bezahlt und haben dafür eine rundum Versorgung bekommen. Das volle Equipment von Board bis Neoprenanzug, Sonnencreme und sogar Getränke waren mit dabei. Von der Surfschule aus ging es dann mit dem Mini Van Richtung Strand, der Transport ist also auch inklusive.

In El Cotillo gibt es einen Surfstrand, wo die Surfschulen immer mit ihren Kursen hingehen. Man trifft dort aber auch die "normalen" Surfer an, die dort die Wellen genießen. Durch die Buchten und Felsen ist der Strand in vier Teile geteilt, die sich dann "first, second, third and fourth beach" nennen. Wir waren auf der second und third beach, je nachdem wo es die besseren Wellen gab ;)


Und das ist er, der Held des Tages bzw. eigentlich unseres gesamten Urlaubes: Damiano, unser Surflehrer! Surfer haben es einfach drauf, das muss man einfach so sagen und auch hinnehmen und ich habe in meinem Leben wohl auch kaum einen cooleren, lässigeren Menschen getroffen als Damiano. Auch wenn seine Englischkenntnisse nur begrenzt sind, wie er immer meinte, haben wir ihn trotzdem prima verstanden und er konnte uns alles problemlos vermitteln. Und das ist es auch, was die Shockwave Surfschool so ausmacht: der persönliche Kontakt und Nähe von den "Lehrern" zu den "Schülern". Ich finde, man hat einfach gemerkt, dass das für Damiano nicht alles nur Geldmacherei und ein Geschäft ist, sondern es ihm einfach am Herzen liegt, den Leuten das Surfen beizubringen und vielleicht bei dem einen oder anderen auch die Leidenschaft dafür zu erwecken. Wir haben am Strand auch andere Surfschulen getroffen und dort waren die Surflehrer mit 12 - 16 Schülern unterwegs und wir waren gerade einmal nur Damiano, Anne und ich! Wir haben also vier Stunden lang ganz persönlichen Unterricht bekommen und es war einfach genial!! Und wenn Damiano unterwegs im Mini Van irgendetwas Interessantes gesehen hat, hat er angehalten und mit uns eine kleine Touritour gemacht. Zum Beispiel haben wir auf dem Rückweg extra Halt gemacht, damit er uns Eichhörnchen zeigen kann und wir sie mit Keksen füttern können :D


Deswegen kann ich euch die Shockwave Surfschool nur ans Herz legen, wenn wir dort in der Gegend sein solltet und surfen möchtet. Die Menschen dort sind so herzlich und es einfach ihre Leidenschaft zum Surfen, die sie antreibt und eben nicht nur Geld. Damiano und Francesca haben uns sogar nach dem Surfen zurück zur Anlage gefahren, weil es bei ihnen in der Nähe ist. Super nett, oder nicht? Für mich als Surfneuling war der persönliche Unterricht genau richtig und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang etwas nervös war, weil ich doch "so sportlich" bin etc., aber am Ende war es wirklich spaßig!

Und bzgl. des Goofys: beim Surfen unterscheidet man zwischen "regular" und "goofy". Regulars haben ihren linken Fuß vorne und den rechten hinten. Goofies haben ihre Fußstellung genau andersherum, was eher selten ist. Nun ja und bei mir hat sich eben herausgestellt, dass ich goofy bin und das fand ich so passend bzw. witzig für einen Posttitel ;D
Wie schaut's bei euch aus? Wart ihr schon einmal surfen? Und wenn ja, seid ihr regular oder goofy?


7 comments:

  1. Oh wie cool jetzt hab ich richtig Lust darauf surfen zu lernen! Ein Kumpel von mir war letzt auch eine Woche surfen aber in Frankreich und war auch total begeistert, allerdings ist der sowieso total sportlich im Gegensatz zu mir :D! Aww.. Ich bekomm so fernweh grad wie gemein xD

    Liebste grüße und danke für den coolen surf-Tipp! <3

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  2. Also das surfen lernen steht auf jeden fall auf meiner to-do-list! Ich finds richtig cool - wenn man es kann, macht es bestimmt riesen spaß! UND ein ganz großes dankeschön für deinen lieben Kommi! :) Küsschen, Caro!

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  3. Ist ja cool! Surfen bräuchte ich allerdings gar nicht zu versuchen, das würde ich niemals hinbekommen ;)

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  4. Ich war noch nie surfen, aber das macht siccher megs Spaß!
    X, Ania from www.overdivity-fashion.blogspot.de
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  5. Goofy und Regular - das erinnert mich an meine Skate-Boarding-Zeit (^___^) - war damals auch 'Goofy', kaum zu glauben, dass diese Stellung so selten ist - wären dann nämlich schon zu Zweit x3
    Surfen müsste ich eigentlich auch irgendwann mal ausprobieren - am besten natürlich auch in so einer super sympathischen Surfschule. Oooh Blue Water High lässt grüßen - habe diese autralische Surfer-Serie so geliebt...

    Liebe Grüße
    Vernissage ♥ Cream

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  6. Surfen muss echt Spaß machen! du siehst auf jeden Fall suoer gelaunt aus. Ich war leider noch nieee surfen, aber ich glaube, ich bin ein kleiner Angsthase:-)

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  7. Nicole (die Apartmentnachbarin)May 28, 2014, 11:53:00 AM

    Hallo - habe gerade deinen Post über den Facebook-Link von Damiano gesehen. Total witzig: Ich bin die angesprochene Apartmentnachbarin, die euch das ganze eingebrockt hat! Ich freue mich, dass ihr genauso viel Spaß hattet wie ich. Viele Grüße aus Freiburg, Nicole :-)

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